Am 10.02. (Instituto Cervantes, Hamburg) und am 11.02. (Humburghaus, Barmstedt) werden Joe Gallardo (Posaune), Heinz Lichius (Drums), Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass) und ich zwei Konzerte bestreiten, die unter dem Motto “Latin Jazz” stehen. Nachdem Rolf Klose vom Barmstedter Kulturverein Pfiff uns letztes Jahr in fast identischer Besetzung bereits schon einmal gehört hatte, beschloss er, unserem Projekt die Möglichkeit zu geben, auch in Barmstedt etwas zum Besten zu geben. Ich freue mich besonders, dass wir diesmal den äußerst vielseitigen Drummer Heinz Lichius für die beiden Konzerte gewinnen konnten, der sich intensiv mit den Besonderheiten des Latin Jazz vertraut gemacht hat und mittlerweile als anerkannter Experte auf diesem Gebiet gilt.
Während Joe und Omar schon auf Grund ihrer Herkunft (Joe, der sich selber “Mexican-American” nennt, kommt aus Texas und Omar aus Kuba) viel mit Latin-Jazz in Kontakt kamen, ist es für europäische Musiker durchaus nicht selbstverständlich, sich in dieser besonderen Spielweise flüssig auszudrücken. Erst kürzlich lernte ich z.B. von Heinz, wie ein richtiger Samba gespielt wird. Das ist einfach unglaublich, wie anders die rhythmische Auffassung im Vergleich zu den normalen Sechzehntel- und Achtelfiguren der herkömmlichen Jazzmusik ist. Aber mittlerweile hat sich in der Sparte Latin-Jazz auch in Deutschland einiges getan und Leute wie Joe Gallardo haben sich durch Rat und Beispiel für die Verbreitung dieser Stilart verdient gemacht.
Das Programm, das wir spielen, besteht zu einem Teil aus Originalkompositonen von Joe und mir sowie aus mehr oder weniger bekannten Songs des Jazz-Repertoires. Die genauen Einzelheiten zu den Auftritten stehen auf der Termin-Seite. Einzelheiten zu den Musikern befinden sich im beigefügten Zeitungsartikel der Barmstedter Zeitung.